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dreifalt eg

Kulturgenossenschaft für Harburg.

Seit dem 23.Juni 2020 sind wir eine eingetragene Genossenschaft und somit voll handlungsfähig :-).

Kulturerbe

Genossenschaften gehören seit 30.11.2016 zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO.
Aus gutem Grund.

Logo

Jede Genossenschaft besitzt ein, früher sagte man: Signet. Heute heißt es: Logo. Wir haben uns für ein schlichtes, grafisches Logo entschieden, um den Wiedererkennungswert zu steigern. Dieses Signet wird um den Namensschriftzug der Genossenschaft ergänzt.

Geschafft? Fast...

Der Prüfungsverband der Konsumgenossenschaften, PdK, mit Sitz in Berlin, hat uns ein positives Gutachten als Ergebnis der Gründungsprüfung ausgestellt. Damit haben wir alle Hürden vor Eintragung in das Genossenschaftsregister genommen. Die notargielle Eintragung wird jetzt veranlasst.

Großartig, kann man dazu nur sagen!

Trotz Coronakrise

haben wir am vergangenen Dienstag, den 2. juni 2020, unser Nachnutzungskonzept dem Auswahlgremium vorgestellt.
Das Konzept sieht grundsätzlich keine Veränderungen am denkmalgeschützen Gebäudekomplex vor. Warum auch, da die Anlage insgesamt alle Möglichkeiten einer kulturell-vielfältigen Nachnutzung bietet. Es sind eben auch die denkmalgeschützten Außenraumqualitäten, die diese Kirchenanlage so wertvoll machen.

Wir sind nicht die klassischen Investoren, die an erster Stelle die Renditeoptimierung anstreben. Wir sind kulturell interessierte und engagierte Harburger, die diesen Ort erhalten wollen. Dieser Ort liegt an städtebaulich prominenter Stelle, als Knotenpunkt/ Scharnier/ Verweilpunkt, zwischen dem Harburger Binnenhafenquartier und dem Innenstadtbereich.

An der Entscheidung der Kirche als Grundeigentümerin, über die weitere Verwendung des Gebäudekomplexes hängt wesentlich die zukünftige Entwicklung der Neuen Straße und dem gesamten Drumherum ab.

Wir hoffen auf eine gute Entscheidung.

Die städtebauliche Relevanz

des Gebäudekomplexes in der Neuen Straße ist unübersehbar. Die Kirchenanlage liegt zwischen dem Harburger Sand und dem Harburger Binnenhafenquartier, stellt somit eine wichtige Marke an dieser Wegeverbindung dar. Auch die begrünten Freiräume um das Gebäude herum, sind an dieser Stelle und im Kontrast zur nachbarlichen Bebauungsdichte bemerkenswert. Die Neue Straße ist eine der ersten und damit ältesten Straßen Harburgs, mit der klassischen Ladenzeile im Erdgeschoss. Bedingt durch das gewandelte Konsumverhalten ist diese Ladenzeile leider weitestgehend uninteressant geworden, worunter die Aufenthaltsqualität dieser historischen Straße leidet. Mitte 2011 schloss das Consortium, als eine der wenigen Live-Spielstätten in diesem Quartier. Ist es da nicht nahe liegend, die ursprünglich vorgesehene kulturelle Nutzung beizubehalten und den Eerfordernissen anzupassen?

Daher haben wir am 2. Juni 2020 unser Plädoyer für eine ausdrücklich kulturelle Nachnnutzung der Kirchenanlage bagegeben. Mehr lesen?

3falt...

nannte sich die sogenannte Erprobungsphase der Dreifaltigkeitskirche in der Neuen Straße Hamburg-Harburgs. von Juni 2018 bis Februar 2019.
Die Kirche stand seit 2013 ungenutzt an zentraler Stelle der Harburger Innenstadt, nach fünf Jahren Leerstand wurde dem seit 1999 unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex für den Zeitraum von Juni 2018 bis Februar 2019 neues, kulturelles Leben eingehaucht. Nach dem Ende dieses erfolgreichen Projektes, welches ein spürbar öffentliches Interesse hervorrief, entschloss sich die Kirche, die Anlage auf dem rund 2.200qm großen Grundstück in einem Interessenbekundungsverfahren zum Kauf oder zur Pacht anzubieten. Dieses war Anlass genug, die Genossenschaft "Dreifalt" zu gründen.

Die Genossenschaft nimmt als Interessent am Interessenbekundungsverfahren teil, um das Gebäude in eine vielfältige, kulturelle Nachnutzung zu bringen.

Wir sind...

Musiker, Literaten, bildende Künstler, Maler, Theaterschaffende, tanzende Tüftler, kreative Köpfe, die sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen haben, um uns gegenseitig in unserer Leidenschaft zu unterstützen. Die Kulturgenossenschaft bildet den institutionellen Rahmen, um der kreativen Arbeit Flächen und Räume zu beschaffen.

Harburg erfreut sich einer lebendigen Kulturszene, mit einer Vielzahl an Orten, an denen ausgestellt, gerockt, perfomed und Interessantes angeboten wird. Wir wollen das fördern und unterstützen lassen, durch Menschen, die den Wert kultureller Arbeit schätzen und dessen Wichtigkeit in Ergänzung zur Wirtschaft kennen.

Daher ist jeder in der Kulturgenossenschaft willkommen, ob aktiv schaffend oder aktiv unterstützend.

Gitarre und Akkordeon...

teilen sich die Vorstandstätigkeit. Hein Diekmann, rechts, spielt aktiv Akkordeon, gerne auch 'mal 'was von Hank Williams. Carsten Lünzmann spielt aktiv die Gitarre, bevorzugt elektrisch verstärkt in der psychedelyc-krautrocky Band The Voodoo Diodes. Zu der künstlerischen Seite gesellt sich die bürgerliche Fachkompetenz insofern, als dass Hein Diekmann, als diplomierter Volkswirt eine Hausverwaltung betreibt und Carsten Lünzmann als freischaffender Architekt arbeitet, zur suedkultur- musicnight sein Büro aber gerne zum "Millimeter Klub" mutieren lässt.

Mit dieser Kompetenz schaffen wir die Brücke zwischen der kreativen Welt und dem wirtschaftlich Notwendigen.

Harburg,..

das ist Hamburgs kultureller Süden, lautet einer Sätze, der das Selbstbewusstsein der hiesigen Kulturszene widerspiegelt. Das bedeutet auch, dass eine starke Vernetzung innerhalb der Kulturszene, aber auch mit der Verwaltung und der Politik die konstruktives Miteinander begünstigt. Wir sind (noch) eine kleine Genossenschaft, aber mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz und Kooperationsfähigkeit ausgestattet, die uns hilft, das Projekt Genossenschaft voran zu tragen.

Die Mischung aus jung und alt macht den Reiz der Kulturgenossenschaft aus, Ungestüm und Erfahrung, die im Diskurs Neues bringt - so wie in der Erprobungsphase der Dreifaltigkeitskirche von Juni 2018 bis Februar 2019 gezeigt.

© 2020 - dreifalt eg - Kulturgenossenschaft für Harburg

Die dreifalt eg engagiert sich in der suedkultur